In jedem Betrieb, in den ich bisher hineingeschaut habe, saß das Problem an derselben Stelle. Der eigentliche Beruf läuft: Die Kunden sind da, die Arbeit ist gemacht, die Qualität stimmt. Und trotzdem sitzt abends jemand im Büro und tippt ab, was tagsüber längst einmal gesagt wurde.
Das ist keine Frage von Fleiß, und es ist auch keine von Technikverständnis. Es sind Abläufe, die über Jahre gewachsen sind: ein Zettel hier, eine WhatsApp da, eine Tabelle, die nur einer versteht.
Große Digitalprojekte helfen dagegen selten. Sie fangen bei der Software an, dauern ein halbes Jahr und verlangen, dass sich der Betrieb umstellt. Ich fange von der anderen Seite an: bei dem, was dich diese Woche am meisten aufhält, und räume genau das weg.
Deshalb gibt es Drosdify. Nicht, weil Automatisierung gerade ein Thema ist, sondern weil ich selbst gemerkt habe, wie viel zurückkommt, wenn die Verwaltung wieder in den Tag passt statt in den Abend.